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Patientensicherheit auf hohem Niveau

Spezifisches Leistungsspektrum in der Hüft- und Knieendoprothetik

Kaum ein anderes orthopädisches Thema ist mit so vielen Emotionen belegt wie der Gelenkersatz. Wenn ein Implantat in den Körper „eingebaut“ wird und eine größere Operation ansteht, sind die meisten PatientInnen zunächst verunsichert. Fragen wie „Ist das notwendig?“ oder „Wie stellen die ÄrztInnen sicher, dass der Ersatz auch für mich funktioniert?“ werden im Vordergrund der Entscheidung für eine Operation gestellt. An erster Stelle stehen hierbei immer die individuellen Beschwerden. Das gute Gefühl entsteht erst im vertrauensvollen Gespräch mit dem Facharzt und durch ausreichend transparente Informationen zum bevorstehenden Eingriff. Erst hochentwickelte Technik gewährt den dafür notwendigen Einblick. „Moderne Diagnosemöglichkeiten sind für die Entscheidung für oder gegen den Einsatz einer Prothese an Knie oder Hüfte
absolut grundlegend“, unterstreicht ortho-sport-Gesellschafter Dr. Achim Weber, dessen operativer Schwerpunkt seit mehr als zwei Jahrzehnten auf Eingriffen zum Gelenkersatz sowie auf arthroskopischen Operationen liegt. In der Praxis stehen dafür neben den üblichen fachspezifischen Diagnoseverfahren wie Ultraschalluntersuchung
oder Knochendichtemessung digitale Röntgengeräte zur Verfügung, die einen notwendigen Eingriff digital planen und individuelle Besonderheiten im Vorfeld erkennen lassen. „Wir können zum Beispiel digitale Ganzbeinaufnahmen erstellen und genau erkennen, an welchen Stellen bei Fehlstellungen Korrekturen vorgenommen werden müssen“, erläutert Dr. Weber. „Die OP-Planung erfolgt bereits vor dem Eingriff mittels mediCAD, einer hochmodernen Software-Unterstützung, die wir einsetzen.“

Häufig sieht der Operateur die Möglichkeit, die Beschwerden seiner PatientInnen durch einen kleineren Eingriff, z. B. eine Arthroskopie bei einem symptomatischen Meniskusriss, zu beseitigen. Dr. Gerolf Bergenthal, der sich auf ambulante Arthroskopie spezialisiert hat, erläutert dazu: „Die Arthroskopie bietet uns den Kombinationsvorteil aus Diagnose und Eingriff. Wir können bei der Spiegelung mit dem Endoskop tief ins Körperinnere blicken und im gegebenen Fall mit dieser ‚Schlüssellochtechnik‘ im gleichen Zug notwendige operative Schritte durchführen. Auch bei solchen minimalinvasiven Eingriffen, die für den Patienten in der Regel besonders schonend sind, klären wir den medizinischen Sachverhalt vorab über eine Kernspintomografie des betroffenen Gelenks präzise ab und sichern so unsere Diagnose.“ Bei ortho sport steht über die TBAG (s. Artikel S. 20) dafür ein praxiseigenes MRT-Gerät zur Verfügung – kurze Wartezeiten und eine direkte Befundung gehören zum besonderen Vorteil für die PatientInnen. Ein weiteres Plus: Der Erfahrungswert der FachärztInnen ist groß, ihre langjährige Expertise leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur Stellung einer möglichst präzisen Befundung.

Sind der Befund gesichert und der endoprothetische Eingriff geplant, bleibt bei vielen PatientInnen die Frage nach dem Implantat selbst. „ortho sport ist seit Herbst 2018 Mitglied im Endoprothesenregister Deutschland, einer Plattform, die unter anderem wissenschaftliche Daten zum Einsatz von Endoprothesen erhebt“, so Dr. Weber. „Wir verwenden durchwegs Implantate, die einerseits ihren Erfolg im Register unter Beweis gestellt haben und andererseits individuell an die Anatomie des Patienten angepasst werden können. Denn natürlich ist es unser Ziel, das bestmögliche Operationsergebnis zu erreichen.“ Operationsbegleitend wird bei ortho sport das ganze Spektrum therapieunterstützender Maßnahmen genutzt. Begonnen mit spezifischen Laboruntersuchungen über die Verordnung von Krankengymnastik und Hilfsmitteln bis zur angepassten medikamentösen Behandlung. Dr. Weber ergänzt: „Bei Prothesenoperationen werden alle Verfahren zur Optimierung der Patientensicherheit, zum Beispiel zur Minimierung des Blutverlustes, sowie eine effektive Schmerztherapie eingesetzt. Auch bei arthroskopischen Eingriffen beginnen wir bereits während der Operation mit der Schmerztherapie.“ Nach der Operation bzw. der Anschlussheilbehandlung ergänzen Krankengymnastik und Lymphdrainage das vollständige Therapieschema, damit der/die PatientIn sprichwörtlich wieder auf eigenen Beinen stehen kann.

Patientensicherheit wird vom ersten Gespräch bis zur nach-operativen Betreuung groß geschrieben. Zu diesem Zweck werden bei ortho sport im Rahmen eines eigenentwickelten digitalen Patientenmanagements erhobene Daten, wie Befunde, Begleiterkrankungen, besondere individuelle Bedürfnisse oder Anforderungen, der behandelnden Klinik übermittelt und stehen sämtlichen Beteiligten bereits im Vorfeld der OP zur Verfügung. „Während der Behandlung wird diese digitale Patientenakte um relevante Daten der beteiligten Fachgebiete ergänzt, sodass keine Informationen verloren gehen und das gesamte Team ohne Informationsverslust zwischen den interdisziplinären Bereichen umfassend auf die persönlichen Bedürfnisse des Patienten eingehen kann“, fasst Dr. Weber das ganzheitliche Projektmanagement zusammen. Spezielle Checklisten sorgen auf hohen Niveau für Sicherheit und Komfort, weil sie schnell und umfassend abfragen, was für Patienten und medizinisches Fachpersonal wichtig ist. Das Ergebnis ist eine absolut individualisierte Behandlung. Und ein gutes, weil sicheres Gefühl. Auch das spielt für den operativen Erfolg eine maßgebliche Rolle.

Weitere Informationen bietet die Themenbroschüre „Hüft- und Knie endoprothetik. Wieder mobil dank Gelenkersatz“.