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Hand in Hand über die Ziellinie

Sportmediziner als verlässliche Partner – nicht nur im Verletzungsfall

Wenn eine Muskelfaser reißt, ein Knochen bricht oder ein Tennisellenbogen schmerzhaften Ärger bereitet, steht für viele Betroffene, die Sport auf Leistungsniveau betreiben, die Saison auf dem Spiel. Nicht nur ProfisportlerInnen bangen vor Verletzungen im Training oder Match, auch Freizeit- und HobbysportlerInnen, die auf Wettkampf- und Turnierebene antreten, wünschen sich eine hocheffiziente sportmedizinische Versorgung im Ernstfall. „Wir sind seit über 20 Jahren in genau diesem Feld spezialisiert und haben in dieser Zeit eingehende Erfahrungen bei der Versorgung von Verletzungen in zahlreichen Sportarten sammeln können“, resümiert Dr. Dirk Rothhaupt, Orthopäde und Facharzt für Sportmedizin bei ortho sport. Nicht von ungefähr deutet der Praxisname die fachliche Spezialisierung an. „Die sportmedizinische Versorgung ist ein umfassender Leistungskomplex. Aus unserer Sicht beginnt sie nicht erst im Ernstfall, sondern hat die Form einer kontinuierlichen Begleitung des Sportlers. Entstehen jedoch Verletzungen, können wir diese exakt diagnostizieren und sehr breit versorgen, um eine möglichst rasche Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit anzustreben. Ausschlaggebend sind dabei vor allem zwei Fragen: Welchen Aufwand kann und will ich betreiben? Und wie viel Zeit habe ich?“.

Dr. Gerolf Bergenthal mit HSC-Spieler Jakob Knauer
Das Fachärzte-Team von ortho sport betreut seit vielen Jahren Spitzen- und Freizeitsportler im Training und bei Verletzungen, wie hier Dr. Gerolf Bergenthal mit HSC-Spieler Jakob Knauer

So lauten auch die Leitfragen bei der fortlaufenden Mannschaftsbetreuung des HSC Coburg 2000. Dr. Rothhaupt übergab sein Mandat, das er seit der Vereinsgründung innehatte, 2014 an seinen erfahrenen ortho-sport-Kollegen Dr. Gerolf Bergenthal, Chirurg, Orthopäde und Unfallchirurg. „Die kompetente Behandlung zur raschen Genesung nach einer Sportverletzung liegt mir sehr am Herzen, denn Sport hat mich in meinem Leben von klein auf begleitet, ob Handball, Fußball oder Basketball.“ Dr. Bergenthal betreut die Bundesligamannschaft bei jedem Heimspiel am Spielfeldrand und auch die Profis des BBC Coburg werden vom ihm versorgt. Das Vertrauen in ihn ist groß: Bevor Spieler von den Vereinen verpflichtet werden, müssen sie einen Medizin-Check durchlaufen, erst dann erfolgt die Freigabe zur vertraglichen Zusammenarbeit.

Die Frage nach der sportlichen Einsatz- und Leistungsfähigkeit beschäftigt auch Sportmediziner Dr. Lutz Schweißinger, der u. a. Spieler des BBC Coburg in der 2. Basketball-Bundesliga sowie des Fußballlandesligisten VfL Frohnlach und des FC Coburg betreut. „Durch die kontinuierliche Betreuung ist es möglich, die Persönlichkeiten der Spieler kennenzulernen, was insbesondere bei der Einschätzung ihrer Rückkehrfähigkeit nach einer Verletzung auf den Platz ein wichtiger Aspekt ist.“

Wenn es um die schnelle Wiedereinsatzfähigkeit geht, ähneln sich die Ansprüche von Freizeit- und LeistungssportlerInnen. Doch so einstimmig der Wunsch, so vielseitig sind die Versorgungsansprüche. Dem individuellen Bedürfnis des/der Betroffenen und der persönlichen Verletzungssituation kann jeweils nur durch Erfahrung, Fachwissen und ein spezialisiertes Leistungsspektrum Rechnung getragen werden. Jenseits von Wettkampf und Turnier spielen dabei die qualifizierte fachärztliche Begutachtung und Begleitung eine große Rolle.Sportmediziner Thomas Wagner, der sich bei ortho sport neben der Betreuung von Leichtathleten und Eishockeyspielern auf die Tauglichkeitsuntersuchung von Sporttauchern spezialisiert hat, betont: „Fachkenntnisse und eigene Erfahrungen sind gerade beim Tauchen aufgrund des erhöhten Umgebungsdrucks und der vielfältigen Auswirkungen auf den Organismus zur Abschätzung des Gefährdungspotenzials unabdingbar.“

Sein Kollege Dr. Rothhaupt, ist neben seiner langjährigen Tätigkeit als mehrfacher Mannschaftsarzt auch als ehemaliger Verbandstrainer beim Bayerischen Tischtennisverband und dem TTC Wohlbach wie auch als persönlicher Betreuer von SpitzenathletInnen seit fast 40 Jahren im Hochleistungssport zu Hause und betreut durch seine sportmedizinische Zweitmeinung auch internationale Profisportler in der weiteren Region. Er formuliert die Herausforderung als eigenen Leistungsanspruch. „In der sportmedizinischen Therapie geht es längst nicht nur darum, was in einer Akutsituation zu tun ist. Sondern vielmehr darum, was von allen relevanten Behandlungsoptionen im Rahmen welches Budgets und Therapieaufwands in welchem Zeitfenster zu schaffen ist. Aufwand und Zweck müssen in ein vernünftiges Verhältnis gebracht werden.“ Effektive Therapieschemata sind daher nicht nur hochkomplex, sondern immer auch maximal individuell zu gestalten. Bei ortho sport hat man im Laufe von 20 Jahren eine geschlossene sportmedizinische Versorgungskette etabliert. Von der Akutversorgung von Sportunfällen und -verletzungen hin zu einer ausgedehnten und unverzüglichen Primärversorgung, unter Einsatz modernster diagnostischer Verfahren und Therapieansätzen wie PRP/ACP. „Wir legen großen Wert darauf, auch die Begleitumstände einer Erkrankung zu analysieren – dazu gehören zum Beispiel mitauslösende Stoffwechsel- oder neuromuskläre Erkrankungen“, betont Dr. Schweißinger, zu dessen sportmedizinischen Spezialisierungen auch die Betreuung von Golfsportlern gehört, die mit einer Endoprothese versorgt wurden (s. Artikel S. 8/9). „Mit unserem 360-Grad-Leistungsspektrum bieten wir die Schnittstelle zur Reintegration unserer Patienten in ihren Trainingsprozess und betreuen sie nahtlos bis zum ‚Return to Play‘.“ Dass dazu weitaus mehr als nur der physische Genesungsprozess gehört, unterstreicht das aus dem Leistungssport schon nicht mehr wegzudenkende Mentaltraining. Als Hochleistungserbringer auf Abruf stehen SportlerInnen – ob nun aus Profession oder Ambition – stark unter Druck. Das wirkt sich auf Körper und Psyche aus und kann im Verletzungs- und Krankheitsfall sogar zu einer Verzögerung des Heilungsprozesses führen. Die sportmedizinische Begleitung von Training und Wettkampf verfolgt bei ortho sport daher einen integrativen Versorgungsansatz. „Wir unterstützen unsere Patienten auch durch psychotherapeutische Leistungen, etwa bei der Verarbeitung traumatischer Verletzungsereignisse“, erklärt Dr. Rothhaupt. Leistungsfähigkeit hängt eben essenziell von Leistungsmöglichkeit ab. Diese bestmöglich im Sinne des und der Einzelnen auszuloten, ist – nicht nur im Fall einer Sportverletzung – die Kür erfahrener SportmedizinerInnen.

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